{"id":1138,"date":"2021-12-19T13:02:37","date_gmt":"2021-12-19T13:02:37","guid":{"rendered":"http:\/\/thekaddl.com\/?p=1138"},"modified":"2021-12-19T14:54:58","modified_gmt":"2021-12-19T14:54:58","slug":"please-ma-ah-beg-yu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/thekaddl.com\/?p=1138","title":{"rendered":"Please Ma, ah beg yu*"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eSierra Leone ist eines der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt.\u201c Es ist einer dieser S\u00e4tze, die man als erstes liest oder h\u00f6rt, wenn man sich \u00fcber Sierra Leone informiert. Aber was dieser Satz bedeutet, das steht nirgends. Was hei\u00dft es denn, in einem der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt zu leben? Ich frage mich das \u00f6fter und eine Antwort finde ich nicht so richtig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Letzte Woche war ich in Kenema, das ist eine Stadt im S\u00fcdosten des Landes, f\u00fcnfeinhalb Autostunden von Freetown entfernt. Auf der Heimfahrt beim Blick aus dem Fenster gingen mir viele Gedanken dazu durch den Kopf.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8222;Die \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt&#8220;<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt\u2026 Ich sehe da eher Bilder aus dem Jemen vor mir oder aus Krisengebieten in der Sahal. Bilder von Kindern, die so klein und unterentwickelt sind, dass ich ganz tief in mir ersch\u00fcttert bin vom blo\u00dfen Anblick dieser kleinen K\u00f6rper, bestehend aus Haut und Knochen. Aber bestimmt sehe ich vor meinem inneren Auge nicht Sierra Leone.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich bin mir nat\u00fcrlich bewusst, dass ich mich hier nicht mit dem \u00e4rmsten Bev\u00f6lkerungsteil umgebe. Meine Wohngegend ist nicht die schlechteste, eher eine der besten. Trotzdem gibt es viel Wellblech um mich herum, in den Nachbarh\u00e4usern wird drau\u00dfen auf Kohle gekocht, drau\u00dfen abgesp\u00fclt und W\u00e4sche gewaschen und es gibt \u00f6ffentliche Toiletten- und Duschh\u00e4uschen, die sich mehrere Familien teilen. Viele haben Toilette und Waschstelle nicht im Haus. Durch meine Arbeit in den D\u00f6rfern und meinem Alltag in der Stadt habe ich wahrscheinlich schon relativ viele Einblicke in unterschiedliche Lebensrealit\u00e4ten gewonnen. Nat\u00fcrlich gibt es auch in den \u00e4rmsten L\u00e4ndern der Welt reiche Menschen und arme Menschen. Wie \u00fcberall. Wie es ja auch in Deutschland mehrere Millionen Menschen gibt, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Das d\u00fcrfen wir ja auch nicht vergessen. Oder besser: diese Menschen sollten wir auch nicht vergessen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was aber geh\u00f6rt dazu, wenn man in einem der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt lebt? Es gibt nicht immer Wasser und Strom. Manchmal gibt es auch kein Benzin. Die Stra\u00dfen sind teilweise schlecht. Es gibt keine staatliche F\u00fcrsorge. Polizei, Lehrkr\u00e4fte, Politikerinnen und Politiker, Angestellte im \u00f6ffentlichen Dienst \u2013 viele versuchen ihren geringen Lohn mit zus\u00e4tzlichen Geldern aufzustocken, sprich: es gibt viel Korruption. Von Machtmissbrauch und Genderthematik m\u00f6chte ich hier jetzt gar nicht anfangen. Die t\u00e4gliche Di\u00e4t ist sehr eingeschr\u00e4nkt und viele Menschen ern\u00e4hren sich sehr einseitig, was nat\u00fcrlich Einflu\u00df auf den K\u00f6rperbau, die Gesundheit und die Lebenserwartung hat. Das Schulsystem ist mehr als marode und in den l\u00e4ndlichen Gebieten gibt es meist nur eine Primary School in Laufn\u00e4he (Laufn\u00e4he bedeutet in einem Umkreis von 3-5km), von einer Secondary School wollen wir mal gar nicht tr\u00e4umen. Die Wirtschaft ist vollst\u00e4ndig abh\u00e4ngig vom Ausland. Der Strom in der Hauptstadt kommt teilweise von einem t\u00fcrkischen Schiff, das vor der K\u00fcste ankert und dort Strom produziert. Die Regierung hatte vor ein paar Wochen nicht bezahlt, da gab es eben f\u00fcr ein paar Tage keinen Strom. All diese Sachen passieren in reicheren L\u00e4ndern wahrscheinlich nicht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kein Wasser, kein Strom, keine Zuverl\u00e4ssigkeit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allgemein fehlt es an Zuverl\u00e4ssigkeit im Alltag. Wir k\u00f6nnen uns nicht darauf verlassen, dass Sachen funktionieren, weder Infrastruktur noch Dinge, die wir hier kaufen. Die Waren, die es hier zu kaufen gibt, sind entweder gebraucht oder billige Ware aus Asien. Das f\u00e4ngt bei Kugelschreibern, Post-Its und Markern an und geht \u00fcber Kleidung und Elektroartikel weiter. Wir sind leider darauf angewiesen, mit Produkten von sehr geringer Qualit\u00e4t zu arbeiten, was es nat\u00fcrlich etwas schwer macht, wirklich gut voranzukommen und Sachen zu verbessern. Es sind oft diese kleinen Dinge im Alltag, die das Leben kompliziert und anstrengend machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">All diese strukturellen Herausforderungen kann ich mal mehr mal weniger gut akzeptieren. Daran gew\u00f6hne ich mich teilweise und nehme sie gar nicht immer wirklich wahr. Auf der R\u00fcckfahrt von Kenema kam mir deshalb der Gedanke, wenn das hier eines der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt ist, vielleicht ist es dann doch nicht soooo schlecht um die Welt bestellt. Ja, viele Menschen k\u00e4mpfen t\u00e4glich und haben ein sehr anstrengendes Leben \u2013 und sei es \u201enur\u201c die t\u00e4gliche Handw\u00e4sche der Klamotten und das Transportieren des Wassers \u2013 aber es f\u00fchlt sich nicht nach Ausweglosigkeit und Hoffnungslosigkeit an. Das Leben ist wie es ist, und es wird das Beste daraus gemacht. Das Leben hier ist sehr weit entfernt von den Bildern, die in meinem Kopf erscheinen, bei der Phrase \u201e\u00e4rmste L\u00e4nder der Welt\u201c. Diese Bilder sind zu sehr von Katastrophenberichten aus den Medien beeinflusst. Wie \u00fcberall gibt es auch hier einfach normalen Alltag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben den strukturellen Schw\u00e4chen im System und der fehlenden Infrastruktur, gibt es f\u00fcr mich aber noch die eine gro\u00dfe Herausforderung hier, in einem der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt. Ich bin auf einmal nicht mehr Teil der Durchschnittsgesellschaft und weit entfernt von Mittelschicht. Durch meine Herkunft, meine Hautfarbe, mein Einkommen und meinen Pass bin ich unglaublich privilegiert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Meine Privilegien &#8211; oft eine gro\u00dfe pers\u00f6nliche Herausforderung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">All die Sorgen und N\u00f6te der Menschen \u2013 ich teile sie nicht wirklich. Ja, auch ich habe oft keinen Strom, aber nur weil ich mich bis jetzt geweigert habe, meine Wohnung an den Generator der Nachbarin anzuschlie\u00dfen. Und sollte ich doch einmal zu lange keinen Strom oder kein Wasser haben, dann habe ich jederzeit die Option ein paar Tage bei einem meiner britischen Johns unterzukommen, die gro\u00dfe Wohnungen haben mit 24\/7 Strom, Internet und Wasser. Ja, ich habe manchmal kein Wasser, aber dann tragen mir meine Security Leute die Eimer eben in den dritten Stock. Ich habe ein Auto, ich habe keine Geldsorgen und falls ich krank werden sollte, kann ich mir sicher sein, dass ich die bestm\u00f6gliche Behandlung bekommen werde. Ich habe meine Medizinbox in meinem Schrank, bin gegen vieles geimpft und kann es mir leisten, sauberes Wasser zu haben und Essen in guter Qualit\u00e4t zu kaufen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Konfrontation mit der Realit\u00e4t &#8211; was tun? <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausschlaggebend f\u00fcr diesen Beitrag war eine Situation von Freitagabend. Sie arbeitet immer noch in mir. Wie gesagt, am Heimweg von Kenema dachte ich noch, ach, wenn das hier eines der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt ist, dann geht es dem Rest ja wirklich ganz gut. Abends waren wir dann mit meinem einem Freund John in einer der Strandbars auf ein letztes gemeinsames Bierchen dieses Jahr, weil John \u00fcber Weihnachten und Sylvester in den UK ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sitzen also gem\u00fctlich an unserem Tisch \u2013 Tina, John und ich \u2013 und trinken unser Bier. Die Strandbar ist eine Holzkonstruktion, quasi wie eine Holzterrasse direkt am Meer, die auf Stelzen steht. Um uns herum schon Dunkelheit, es wird hier zurzeit immer ab halb sieben\/sieben dunkel. Auf einmal kommt von meiner linken Seite eine Stimme an mein Ohr \u201eYes Ma, please Ma, ah de beg yu\u201c. Als ich in die Richtung schaue, blicke ich einem Jungen in die Augen. Insgesamt waren es drei Jungs, die da am Strand neben uns standen und uns um Geld gebeten haben, damit sie sich Essen kaufen k\u00f6nnen. John hat offensichtlich die gleiche Policy wie ich \u2013 wir geben kein Geld. Aber es ist alles andere als einfach \u2013 ah de tell yu. Wir haben den Jungs mehrfach gesagt, dass wir ihnen nichts geben, aber sie waren sehr hartn\u00e4ckig. Verst\u00e4ndlich. Ich denke, wer schnell aufgibt, der \u00fcberlebt nicht lange auf der Stra\u00dfe. So sind sie immer wieder hochgeklettert neben uns und haben uns um Hilfe gebeten. Wie hart und herzlos ist das  \u2013  da bittet dich jemand um Hilfe und du sagst einfach nein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da war sie also mal wieder. Diese Situation mit den Privilegien. Was tun? Ich wei\u00df, man soll Kindern eigentlich nichts geben, vor allem kein Geld. Wenn sie mit Betteln Geld verdienen, kann es sein, dass sie nichts anderes lernen. Andererseits: was sollen sie anderes machen? Als ob tausend gut bezahlte Jobs auf diejenigen warten w\u00fcrden, die einen guten Schulabschluss haben. So ist es ja nicht. Und die Jungs, die am Strand betteln, sind bestimmt nicht die Jungs, die die M\u00f6glichkeit auf eine gute Schulbildung haben. Gleichzeitig ist klar, wenn ich den drei Jungs Geld gebe \u2013 abgesehen davon, dass wir nicht wissen, ob sie das Geld wirklich selbst behalten k\u00f6nnen oder abgeben m\u00fcssen \u2013 was ist das f\u00fcr ein Zeichen? Kommen sie morgen wieder, kommen morgen mehr?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich wurden nur wir von den Jungs angesprochen. Die G\u00e4ste an den anderen Tischen wurden ignoriert. Bestimmt wissen die Jungs, dass Sierra Leoner ihnen nichts geben, im Gegensatz zu den Wei\u00dfen aus Europa und den USA. Und fast hatten sie mich, mit ihrem Spruch<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wi go make yu laugh<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Lachen, eigentlich unbezahlbar. Sie haben auch angeboten, f\u00fcr uns zu tanzen. Es h\u00e4tte also schon eine Leistung gegeben f\u00fcr unser Geld. Wir haben dann auch mit John dar\u00fcber gesprochen, was wohl das richtige ist in solchen Situationen. Ich denke, es gibt kein richtig und kein falsch. Es f\u00fchlt sich nur so unglaublich falsch an, diesen Jungs kein Geld zu geben oder nicht einfach Essen f\u00fcr sie zu bestellen und es ihnen zu geben, so dass sie nicht hungrig schlafen gehen m\u00fcssen. Aber ich wei\u00df auch, dass das Problem gr\u00f6\u00dfer ist als jede und jeder einzelne von uns. Den Jungs sind die gro\u00dfen Zusammenh\u00e4nge mit Sicherheit vollkommen egal, sie haben Hunger und wollen etwas essen. Die Policy, niemandem Geld zu geben, sch\u00fctzt mich, weil ich dann nicht jedes Mal nachdenken muss, gebe ich jetzt etwas oder nicht. Aber es macht das Ganze nicht einfacher. Soll ich es wirklich zulassen, dass Menschen hungrig sind, wenn es mich ein paar Euro kosten w\u00fcrde und ich die Situation Hier und Jetzt \u00e4ndern k\u00f6nnte? Ist das wirklich richtig und vor allem ist es menschlich? Es f\u00fchlt sich nicht gut an. Aber noch habe ich keine L\u00f6sung daf\u00fcr, mit der ich mich wirklich gut f\u00fchle. Wenn ich dar\u00fcber schreibe, denke ich, es ist mehr als gemein, nichts zu geben. Aber wo anfangen und wo aufh\u00f6ren? Anfangen beim ersten Menschen, der mich anspricht, und aufh\u00f6ren, wenn das Geld aufgebraucht ist? Oder doch im kleinen Kreise unter Freundinnen und Freunden helfen und versuchen \u00fcber meine Arbeit positive Ver\u00e4nderung zu unterst\u00fctzen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Situationen wie die am Strand mit den Jungs geh\u00f6ren eben auch zum Leben in einem der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt. Meine Hautfarbe strahlt die Informationen \u00fcber meine Privilegien in alle Himmelsrichtungen. Ich kann mich nicht rausreden mit S\u00e4tzen wie \u201eIch habe auch nicht viel Geld\u201c, \u201eIch bin auch nicht reich\u201c oder \u00e4hnliches. Ich bin sehr reich im Vergleich zur gro\u00dfen Mehrheit der Bev\u00f6lkerung hier. Und auch damit muss ich irgendwie klarkommen. Ich m\u00f6chte jetzt hier nicht rumjammern und so tun als w\u00e4ren meine Privilegien eine ach so gro\u00dfe Last. Ich bin sehr sehr dankbar, dass ich sie habe. Und ich bin mir ihrer mehr als bewusst. Blo\u00df, wie damit umgehen? Da muss ich noch ein bisschen in mich gehen und brauche noch mehr Austausch mit anderen. Vielleicht gibt es aber auch einfach keine L\u00f6sung daf\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Omikron und Co \u2013 bei dir so?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Schluss noch ein kleines Covid-Update. Da in Deutschland die Zahlen ja gestiegen waren in den letzten Wochen und ich heute gelesen habe, die Niederlande sind wieder im Lockdown + Coronaleugnerinnen und \u2013 leugner verseuchen heute mit ihren Ideen und Gedanken mal wieder die Innenst\u00e4dte, wollte ich kurz zur Situation hier berichten. Offiziell haben wir sehr niedrige Zahlen, wobei Omikron auch hier unterwegs ist. Es gibt jetzt auch hier langsam ein paar Leute, die ich kenne, die positiv getestet wurden bzw. Leute die \u201eerk\u00e4ltet\u201c sind. Einer meiner Partyg\u00e4ste wurde ein paar Tage nach meiner Party positiv getestet, da war er allerdings schon wieder zur\u00fcck in Deutschland. Vielleicht hat er es sich auf meiner Party geholt und wir hatten es alle in den letzten zwei Wochen, wer wei\u00df. Da die Party nun schon zwei Wochen her ist, denke ich, dass ein Test jetzt nicht mehr positiv w\u00e4re. Gerade kam die Nachricht, dass der Impfstoff hier jetzt auch f\u00fcr Booster-Impfungen zur Verf\u00fcgung steht. Deshalb werde ich mal schauen, ob ich mir in den n\u00e4chsten Wochen meinen Booster hole. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Sierra Leone ist gerade Festival Season. Das bedeutet, es gibt st\u00e4ndig Partys, mehrt\u00e4gige Festivals, Leute aus aller Welt kommen \u00fcber die Feiertage hierher, um ihre Familien zu besuchen. Perfekt also f\u00fcr das Virus, sich sch\u00f6n auszubreiten. Wir sind gespannt, ob im Januar vielleicht doch nochmal ein Lockdown kommt, falls die offiziellen Zahlen steigen. Bisher is business as usual. Das bedeutet: alles ist offen, niemand tr\u00e4gt Maske und die Leute feiern mit gro\u00dfer Leidenschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eigentlich hatte ich schon einen Blog-Beitrag zur Festival Season im Kopf und wollte euch mal wieder Einblicke in mein Leben jenseits der Arbeit geben, aber die Begegnung mit den Jungs am Freitag hat mich einfach zu sehr besch\u00e4ftigt. Aber vielleicht ist das auch ganz passend, um die verschiedenen Facetten des Alltags hier einzubringen \u2013 deshalb voraussichtlich als n\u00e4chstes ein Beitrag zu Party, Palmen, Fu\u00dfballmatch.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Postkarten no dae<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und noch eine wichtige Info an alle die schon sehns\u00fcchtig auf Weihnachtspost aus SL warten: Eigentlich wollten Tina und ich fleissig Weihnachtskarten verschicken, aber seit ein paar Wochen gibt es leider keine Postkarten mehr zu kaufen \ud83d\ude42 Wenn es bis Ostern wieder Karten gibt, gibt es dann statt Weihnachtsgr\u00fc\u00dfe eben Ostergr\u00fc\u00dfe. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis dahin wenigstens ein Fotogru\u00df. Heute habe ich den Artikel auf meinem K\u00fcchenbalkon verfasst. Hier mein Ausblick: <\/p>\n\n\n<style>.kb-gallery-id-_cd1fcb-7a .kadence-blocks-gallery-item .kb-gal-image-radius, .kb-gallery-id-_cd1fcb-7a .kb-slide-item .kb-gal-image-radius img{border-radius:0px 0px 0px 0px;;}.kb-gallery-wrap-id-_cd1fcb-7a.wp-block-kadence-advancedgallery{overflow:visible;}.kb-gallery-wrap-id-_cd1fcb-7a.wp-block-kadence-advancedgallery .kt-blocks-carousel{overflow:visible;}<\/style><div class=\"kb-gallery-wrap-id-_cd1fcb-7a alignnone wp-block-kadence-advancedgallery\"><div class=\"kb-gallery-ul kb-gallery-non-static kb-gallery-type-slider kb-gallery-id-_cd1fcb-7a kb-gallery-caption-style-bottom-hover kb-gallery-filter-none\" data-image-filter=\"none\" data-lightbox-caption=\"true\"><div class=\"kt-blocks-carousel splide kt-carousel-container-dotstyle-dark kt-carousel-arrowstyle-none kt-carousel-dotstyle-dark kb-slider-group-arrow kb-slider-arrow-position-center\" data-slider-anim-speed=\"400\" data-slider-scroll=\"1\" data-slider-arrows=\"false\" data-slider-fade=\"true\" data-slider-dots=\"true\" data-slider-type=\"slider\" data-slider-hover-pause=\"false\" data-slider-auto=\"\" data-slider-speed=\"7000\" data-show-pause-button=\"false\"><div class=\"splide__track\"><ul class=\"kt-blocks-carousel-init kb-blocks-slider splide__list\"><li class=\"kb-slide-item kb-gallery-slide-item splide__slide\"><div class=\"kadence-blocks-gallery-item\"><div class=\"kadence-blocks-gallery-item-inner\"><figure class=\"kb-gallery-figure kadence-blocks-gallery-item-hide-caption\"><div class=\"kb-gal-image-radius\"><div class=\"kb-gallery-image-contain kadence-blocks-gallery-intrinsic kb-gallery-image-ratio-land32 kb-has-image-ratio-land32\" ><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/thekaddl.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_20211219_102229-1024x768.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\" alt=\"\" data-full-image=\"https:\/\/thekaddl.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_20211219_102229-scaled.jpg\" data-light-image=\"https:\/\/thekaddl.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_20211219_102229-scaled.jpg\" data-id=\"1148\" class=\"wp-image-1148 skip-lazy\" srcset=\"https:\/\/thekaddl.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_20211219_102229-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/thekaddl.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_20211219_102229-300x225.jpg 300w, https:\/\/thekaddl.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_20211219_102229-768x576.jpg 768w, https:\/\/thekaddl.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_20211219_102229-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/thekaddl.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_20211219_102229-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/thekaddl.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_20211219_102229-676x507.jpg 676w, https:\/\/thekaddl.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_20211219_102229-1320x990.jpg 1320w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/div><\/div><\/figure><\/div><\/div><\/li><\/ul><\/div><\/div><\/div><\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">*Please Ma, ah de beg yu &#8211; ist Krio. Ma ist die Anrede f\u00fcr eine Frau. Entweder kommt es von Mama oder von Madame. &#8222;Ah de beg yu&#8220; bedeutet &#8222;Ich bitte dich&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eSierra Leone ist eines der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt.\u201c Es ist einer dieser S\u00e4tze, die man als erstes liest oder h\u00f6rt, wenn man sich \u00fcber Sierra Leone informiert. Aber was dieser Satz bedeutet, das steht nirgends. Was hei\u00dft es denn, in einem der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt zu leben? 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