{"id":1194,"date":"2022-01-10T14:50:10","date_gmt":"2022-01-10T14:50:10","guid":{"rendered":"http:\/\/thekaddl.com\/?p=1194"},"modified":"2022-01-10T18:31:29","modified_gmt":"2022-01-10T18:31:29","slug":"zum-neuen-jahr-hoffnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/thekaddl.com\/?p=1194","title":{"rendered":"Zum neuen Jahr: Hoffnung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das neue Jahr ist schon ein paar Tage alt, aber noch nicht zu alt, um hoffnungsvoll auf die kommenden Monate zu blicken. Inspiriert f\u00fcr meinen Hoffnungspost hat mich ein Buch, dass ich gestern Vormittag fertiggelesen habe: \u201eDas Buch der Hoffnung\u201c von Douglas Abrams und Jane Goodall. Ich interessiere mich f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.janegoodall.org\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.janegoodall.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Arbeit von Jane Goodall<\/a>, weil sie unglaublich viel f\u00fcr den Artenschutz und die Erhaltung der Biodiversit\u00e4t erreicht hat. Deshalb habe ich mir direkt das Ebook geholt, als ich von dem Buch gelesen hatte. Angefangen hat f\u00fcr sie alles mit ihrer Liebe zur Natur und vor allem zu den Schimpansen. Auch wenn das Buch sich stellenweise so liest, als w\u00e4re es f\u00fcr den amerikanischen Buchmarkt geschrieben, hat es mir tats\u00e4chlich Hoffnung gegeben. Und so hoffe ich, dass ich auch dem einen oder der anderen von euch die Augen \u00f6ffnen kann f\u00fcr die Hoffnung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schlaflose Morgenstunden und zu viel im Kopf<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An den ersten Tagen des neuen Jahres war meine Entspanntheit irgendwie auf einmal verflogen. Jeden Morgen bin ich aufgewacht mit Kopfkino und Gedankenkarusell. Die Gedanken drehten sich haupts\u00e4chlich um die Arbeit. Aber auch um den Alltag hier. Alles war so unsortiert und gleichzeitig so vielschichtig in meinem Kopf. Da sind so viele Aufgaben, die in der Arbeit auf mich warten und so viele Erwartungen, die an mich gestellt werden, dass ich sie nicht einmal alle aufz\u00e4hlen und benennen kann. Ich w\u00fcrde gerne alle Projekte angehen, die da auf mich warten, aber ich wei\u00df gar nicht, wie ich das alles in einem 24 Stundentag schaffen soll. Wo anfangen, wann aufh\u00f6ren und bringt das dann \u00fcberhaupt etwas?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Projektmanagement, Kommunikationsstrategie und Mitgliederbetreuung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu kam, dass ich im alten Jahr nicht mehr alles geschafft hatte, was ich eigentlich vorhatte und was auch projektgebunden abgeschlossen werden sollte. Ich hatte \u00fcber Weihnachten erfolgreich verdr\u00e4ngt, was alles als Ergebnis und als Herausforderungen und To Do\u00b4s aus unserem Workshop resultierte und was nun also angegangen werden m\u00f6chte. Es f\u00e4ngt damit an, dass in den Projekten und allgemein in der Organisation das Projektmanagement verbessert werden k\u00f6nnte. Damit w\u00e4re dann auch unsere Arbeit als Kommunikationsteam leichter. Es w\u00e4re super, wenn alle ihre Arbeit planen w\u00fcrden und es gemeinsame Prozesse und Vorgehensweisen g\u00e4be, die auch definiert sind. Es l\u00e4uft schon alles, darum geht es nicht. Aber vieles wird adhoc gel\u00f6st. Ich denke, dass es f\u00fcr alle gut w\u00e4re, wenn wir in den verschiedenen Projekten langfristiger planen und organisieren w\u00fcrden und das Wissensmanagement verbessert werden w\u00fcrde. Gleichzeitig sind die Abgrenzungen zwischen den Bereichen nicht ganz klar und damit auch meine Rolle nicht wirklich. Eine meiner Aufgaben besteht ganz klar darin, eine Kommunikationsstrategie zu entwickeln, aber wir haben nicht wirklich Zeit daf\u00fcr, weil zu viele Aktivit\u00e4ten anstehen, die geplant, organisiert und umgesetzt werden m\u00fcssen, so dass kaum Zeit daf\u00fcr bleibt, das gro\u00dfe Ganze zu betrachten und strategisch aufzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und dann kommen noch meine vielen kleinen \u201eNebenprojekte\u201c dazu. Auf einmal ist das Backend der Internetseite anders, so dass wir alle Seiten nochmal \u00fcberarbeiten m\u00fcssen. Eigentlich dachten wir ja, die Internetseite steht jetzt. Weit gefehlt. Jetzt m\u00fcssen wir uns erst einmal mit dem neuen Backend vertraut machen und dann alle Seiten so \u00fcberarbeiten, dass sie wieder so aussehen, wie wir das wollen. Gerade ist das n\u00e4mlich nicht mehr der Fall. Dann soll ich der Kollegin helfen, die die Mitglieder betreut, das mit den E-Mail-Adressen klappt auch noch nicht und und und. Viel zu viel in meinem Kopf.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Und eigentlich wollen wir den Wald retten\u2026<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn ich dann aus dem Fenster auf die abgeholzten H\u00fcgel blicke oder wir Richtung Strand fahren, entlang an trockenen H\u00e4ngen, an denen bis vor wenigen Jahren noch dichter Wald gestanden hat, dann denke ich, eigentlich wollen wir den Wald retten, aber gef\u00fchlt bin ich mit so vielen anderen Dingen besch\u00e4ftigt, dass ich gar nicht dazukommen, mir Gedanken f\u00fcr eine gute Kampagne zu machen, um das Abholzen zu stoppen und die Lebensgrundlage f\u00fcr Mensch und Tier zu retten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn ich mit Leuten spreche, die ich neu kennenlerne, fragen die nat\u00fcrlich immer, was ich hier mache. Wenn ich dann erz\u00e4hle, dass ich f\u00fcr die Conservation Society arbeite und wir den Wald retten wollen, schauen alle immer beeindruckt, aber auch etwas mitleidig. Ein sinnloses Unterfangen. Wie soll man hier die Abholzung stoppen? Auch wenn es aussichtlos erscheint, m\u00fcssen wir es probieren. Wir haben keine Wahl. Wir wissen, dass der Klimawandel voranschreitet und das Fenster immer kleiner wird, in dem wir die Folgen noch soweit abmindern k\u00f6nnen, dass wir weiterhin (gut und wie gewohnt) auf dem Planeten leben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Und dann sind da ja noch die Jungs vom Strand<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von meiner Begegnung mit den bettelnden Jungs am Strand habe ich ja berichtet (<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/thekaddl.com\/please-ma-ah-beg-yu\" data-type=\"post\" data-id=\"1138\" target=\"_blank\">Please Ma, ah beg yu<\/a>). Die sind auch noch in meinem Kopf. Wir haben schon ein paar Gedankennetze gesponnen, was eine L\u00f6sung sein k\u00f6nnte. Es gibt ein paar M\u00e4nner am Strand, die den M\u00fcll dort sammeln. Ich wei\u00df nicht wie regelm\u00e4\u00dfig und wie das Ganze finanziert wird oder ob die das auf Freiwilligenbasis machen. Tina hatte die Idee, man k\u00f6nnte ja das M\u00fcllkonzept von Festivals kopieren. Bei manchen Festivals in Deutschland werden M\u00fclls\u00e4cke verteilt. Werden die dann voll zur\u00fcckgebracht, gibt es einen kleinen Obolus. So etwas \u00e4hnliches k\u00f6nnte vielleicht auch hier klappen. Dann w\u00e4re der Strand sauber, es w\u00fcrde weniger M\u00fcll ins Meer geschwemmt werden und die Jungs h\u00e4tten einen kleinen Verdienst und w\u00fcrden ihr Geld verdienen und nicht erbetteln. Das f\u00fchlt sich f\u00fcr sie gut an und sie erlangen eine gewisse Unabh\u00e4ngigkeit von milden Herzen. Ich muss mir das nochmal ein bisschen genauer \u00fcberlegen und dann mit Mohammed sprechen. Das ist einer der M\u00e4nner am Strand, die dort ab und an M\u00fcllsammeln. Vielleicht bekommen wir unser Projekt von den Strandlokalen finanziert. F\u00fcr die w\u00e4re das ein Vorteil: deren G\u00e4ste werden nicht mehr angebettelt und der Blick auf einen sauberen Strand bringt vielleicht mehr Kundschaft. Das ist so eines der kleinen Nebenprojekte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Hoffnung stirbt zuletzt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als ich dann angefangen habe, das Buch der Hoffnung zu lesen, wurde mir bewusst, wie wichtig Hoffnung ist. Das Sprichwort \u201edie Hoffnung stirbt zuletzt\u201c ist sehr weise und sehr wichtig. Es stimmt schon, wenn ich nicht zumindest eine klitzekleine Hoffnung h\u00e4tte, dass wir es irgendwie schaffen k\u00f6nnen, den Wald und damit ja auch das Habitat der Tiere und die Wasserressourcen f\u00fcr uns Menschen zu bewahren, dass es eine L\u00f6sung gibt, f\u00fcr die vielen kleinen Probleme, die mir hier begegnen, dann m\u00fcsste ich direkt meine Rucks\u00e4cke packen und nach Hause kommen. Andererseits denke ich mir, was dann? Was passiert denn, wenn ich zur\u00fcckgehe? Dadurch, dass alles global verbunden ist, kann ich ja nicht wegrennen vor der Realit\u00e4t. Nur weil ich nicht mehr zusehe, wie die W\u00e4lder abgeholzt werden, hei\u00dft es ja nicht, dass es nicht mehr passiert. Nur dass ich nicht mehr angebettelt werde mit gro\u00dfen Augen und der typischen Handgeste vor dem Mund, hei\u00dft es ja nicht, dass die Jungs nicht mehr da sind und nicht mehr hungrig schlafen gehen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dem Buch werden einige hoffnungsvolle Geschichten erz\u00e4hlt, die zeigen, dass nicht nur die Natur einen unglaublichen \u00dcberlebenswillen und Resilienz besitzt, sondern auch wir Menschen. Solange Hoffnung da ist, machen wir weiter und k\u00f6nnen auch Unm\u00f6gliches erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Ruanda zum Beispiel wurde sehr viel Wald wieder aufgeforstet und die Natur erholt sich. Die ber\u00fchmte Maya Bay in Thailand war f\u00fcr zwei oder drei Jahre f\u00fcr den Tourismus gesperrt, auch dort hat sich die Tier- und Pflanzenwelt erholt. Maritime Lebensr\u00e4ume ben\u00f6tigen laut Studien 10 bis 15 Jahre, um sich zu regenerieren (wenn die Zerst\u00f6rung und der Schaden nicht zu weit vorgeschritten sind). W\u00e4lder brauchen l\u00e4nger, sie brauchen rund 45 Jahre. 45 Jahre m\u00f6gen f\u00fcr manche wie ein langer Zeitraum erscheinen, aber ich finde, es ist ein sehr hoffnungsvoller kurzer Zeitraum. In meiner Familie ist es nur ein halbes Menschenleben. Ich musste direkt an den riesigen Baum auf Bunce Island denken. Ich habe mir auch schon \u00fcberlegt, wie wundervoll es w\u00e4re, in 40 Jahren nach Sierra Leone zur\u00fcckzukommen und nicht wegen komplett abgeholzten H\u00fcgelketten weinen zu m\u00fcssen, sondern aus Freude, weil die H\u00fcgel wieder bewaldet sind. Ein sehr sch\u00f6ner Gedanke, wie ich finde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr mich waren die Geschichten in dem Buch, auch wenn sie teilweise ein bisschen plakativ waren, trotzdem irgendwie Hoffnungsquelle. Zu sehen, was andere Menschen erreicht haben, gibt mir wirklich Hoffnung und Kraft, dass wir auch hier einiges bewegen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dem Buch wurde zum Beispiel mehrmals ein Film erw\u00e4hnt, der von zwei M\u00e4nnern in China erz\u00e4hlt. Ein blinder Mann und ein Mann ohne Arme, die gemeinsam tausende B\u00e4ume pflanzen, um den Generationen nach ihnen einen Wald zu hinterlassen und um die Umweltzerst\u00f6rung aufzuhalten. Eine wirklich beeindruckende Geschichte:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"GoPro: A Blind Man and His Armless Friend Plant a Forest in China\" width=\"676\" height=\"380\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Mx6hBgNNacE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hoffnung gibt Kraft<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn ich ein bisschen \u00fcberfordert im Kopf ins neue Jahr gestartet bin, blicke ich jetzt voller hoffnungsfrohem Tatendrang auf die n\u00e4chsten Monate. Es ist gerade nicht mehr der sorgenvolle Blick, bei dem ich denke \u2013 wie sollen wir das nur jemals schaffen. Sondern eher ein hoffnungsvolles L\u00e4cheln \u2013 wie gut es sich anf\u00fchlen wird, wenn wir es geschafft haben. Diese Vorfreude auf das Gef\u00fchl etwas erreicht zu haben, befl\u00fcgelt. Was geschafft und erreicht denn nun? Ich denke, es werden ganz viele kleine Schritte sein, die ganz viele Menschen zusammen gehen m\u00fcssen, um am Ende ans Ziel zu gelangen. Oder wie der Taufspruch meiner Nichte es ausdr\u00fcckt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Wenn viele kleine Menschen, an vielen kleinen Orten, viele kleine Schritte tun, k\u00f6nnen sie das Gesicht der Welt ver\u00e4ndern. <\/p><cite>Sprichwort aus S\u00fcdafrika<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mein Ziel hier ist, die Vielfalt und Sch\u00f6nheit der Natur zu bewahren und damit auch die Lebensgrundlage der Menschen zu sichern. Wenn die Menschen Zusammenh\u00e4nge verstehen und Optionen haben, dieses Wissen umzusetzen und ihre Gewohnheiten zu \u00e4ndern, dann sind wir dem Ziel schon um einiges n\u00e4her. Und dann m\u00fcssen wir es nat\u00fcrlich noch schaffen, dass auch die Entscheidungstr\u00e4ger und Entscheidungstr\u00e4gerinnen mit uns in die gleiche Richtung gehen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mir ist auf jeden Fall klar geworden, dass ich anscheinend ganz viel Hoffnung in mir trage. Hoffnung, die teilweise auch Gewissheit ist. Hoffnung, dass meine Freundschaften die gro\u00dfe Distanz \u00fcberstehen. Hoffnung, dass ich mit meiner Arbeit hier etwas zum besseren ver\u00e4ndere. Hoffnung, dass ich nicht alleine bin, in meinen Bem\u00fchungen. Da ist mir auch wieder ein Zitat von Albert Camus eingefallen, dass mir in schwierigen Zeiten hilft.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Im tiefsten Winter erkannte ich, dass in mir ein unbezwingbarer Sommer wohnt. <\/p><cite>Albert Camus<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um aus meinem Gedankenkarusell herauszukommen, habe ich zu&nbsp; meinem bew\u00e4hrten Mittel gegriffen: ich habe Listen angelegt. Listen helfen mir immer immens, um Sachen zu sortieren, zu strukturieren und dann mit klarem Kopf nochmal zu betrachten. Eine Liste vermittelt mir immer das Gef\u00fchl, als k\u00f6nnte man sie abarbeiten. Ich wei\u00df zwar immer noch nicht, ob ich alles schaffen kann, was ich mir vornehme f\u00fcr das kommende Jahr, aber ich bin voller Zuversicht, dass ich zumindest einiges Ansto\u00dfen und voranbringen kann und dann folgt diesem Jahr ja wieder eines.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von einigen von euch wei\u00df ich, dass ihr auch ein paar schwere Wochen oder manchmal auch nur Tage hattet in letzter Zeit. Jede und jeder hat ja ganz eigene innere dunkle Zeiten. Ich hoffe, dass ihr alle gut durch eure dunklen Zeiten kommt, die Hoffnung immer wieder findet und mit ihr voller Zuversicht in die Zukunft blicken k\u00f6nnt. Das h\u00f6rt sich jetzt alles etwas geschwollen an, aber ich wei\u00df nicht so genau, wie man das anders ausdr\u00fcckt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Ende noch ein Zitat aus dem Buch, das ich ganz gut fand und das ich mir besonders f\u00fcr meine Arbeit ans Herz legen m\u00f6chte. Ich glaube, es kann sehr hilfreich sein f\u00fcr den Umgang mit meinen Mitmenschen und daf\u00fcr wirklich L\u00f6sungen zu finden, die f\u00fcr die Menschen sind.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eDenken mit dem Hirn, Verstehen mit dem Herzen.\u201c<\/p><cite>Das buch der Hoffnung, Jane goodall<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und weil es bei mir hier ja irgendwie um Umweltschutz geht und darum, die Folgen des Klimawandels zu minimieren und ihnen entgegenzuwirken, m\u00f6chte ich euch auch Jane Goodalls Aufruf an uns alle nicht vorenthalten:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eLassen Sie uns das Geschenk des Lebens nutzen, um eine bessere Welt zu schaffen.\u201c<\/p><cite>Das buch der Hoffnung, Jane Goodall<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Sinne: Auf ein hoffnungsvolles und tatkr\u00e4ftiges neues Jahr!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und jetzt, wo ich eigentlich schon fertig bin, f\u00e4llt mir noch eine weitere Hoffnungsgeschichte ein. Gestern war das Er\u00f6ffnungsspiel des Africa Cup of Nations. Morgen ist das erste Spiel von Sierra Leone &#8211; wir haben uns das erste Mal seit 25 Jahren qualifiziert! <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das neue Jahr ist schon ein paar Tage alt, aber noch nicht zu alt, um hoffnungsvoll auf die kommenden Monate zu blicken. Inspiriert f\u00fcr meinen Hoffnungspost hat mich ein Buch, dass ich gestern Vormittag fertiggelesen habe: \u201eDas Buch der Hoffnung\u201c von Douglas Abrams und Jane Goodall. 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