{"id":3278,"date":"2024-05-08T15:02:21","date_gmt":"2024-05-08T15:02:21","guid":{"rendered":"http:\/\/thekaddl.com\/?p=3278"},"modified":"2024-05-08T15:02:22","modified_gmt":"2024-05-08T15:02:22","slug":"drei-jahre-sierra-leone","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/thekaddl.com\/?p=3278","title":{"rendered":"Drei Jahre Sierra Leone"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute vor drei Jahren bin ich das erste Mal in Sierra Leone gelandet. Eben habe ich mir meinen Beitrag von vor drei Jahren angeschaut. Damals bin ich voller Neugierde und etwas Angst im Gep\u00e4ck gelandet. Nun drei Jahre sp\u00e4ter ist vieles Alltag geworden, was damals noch unbekannt war und \u00c4ngste sind Zuversicht gewichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn ich nun in Lungi am Flughafen lande, komme ich nach Hause. Ich freue mich, auf die ersten Krio-Worte mit dem Grenzpersonal, bin entweder genervt oder erfreut \u00fcber das leichte Chaos \u2013 abh\u00e4ngig von meiner Laune \u2013 genie\u00dfe die \u00dcberfahrt nach Freetown und blicke voller Vorfreude auf die n\u00e4herkommenden Lichter der Stadt. Wenn ich in meine Wohnung komme, schaue ich immer zuerst nach meinen Pflanzen. Wenn Strom da ist, bin ich dankbar und wenn kein Strom da ist, denke ich nur \u201ewelcome back\u201c. Komme ich am Nachmittag an, f\u00fchrt mich der erste Gang zum Sundowner Bier an den Strand. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach drei Jahren Sierra Leone nehme ich vieles gelassener, auch wenn ich vieles immer noch nicht nachvollziehen kann. Akzeptieren, was ich nicht \u00e4ndern kann, wird immer mehr zum umgesetzten Lebensmotto. Schwierig ist es nach wie vor, die Balance zu finden, zwischen meinen Erwartungen an mich und mein Arbeitsumfeld und einem \u201emir ist alles egal\u201c-Gef\u00fchl. Aber auch darin werde ich besser. Ruhig bleiben ist zwar in manchen Situationen nach wie vor eine mentale Herausforderung, aber ich werde immer besser darin. Meditation und Yoga helfen mir durch den Alltag, genauso wie das Meer. Wer h\u00e4tte gedacht, dass ich einmal am Meer wohnen werde, wo ich mich doch eigentlich als Berg-Mensch identifiziere. Aber das Meer werde ich sehr vermissen, wenn ich es eines Tages verlassen werde. Und es hat mir besonders in den letzten Wochen, die sehr herausfordernd und schwierig waren, unglaublich geholfen, bei mir zu sein und mich zu beruhigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach drei Jahren Sierra Leone bin ich gl\u00fccklich, dass ich das Gef\u00fchl habe, meine Herzensmenschen in Deutschland sind immer noch alle da. Und ich bin dankbar, dass hier sogar neue hinzugekommen sind. Wenn ich nach Deutschland komme, habe ich das Gef\u00fchl, ich w\u00e4re nie weg gewesen. Alle nehmen mich auf, als h\u00e4tten wir uns erst in der Vorwoche gesehen. Gut, die Kinder wachsen unglaublich schnell und die Erwachsenen bekommen immer mehr graue Haare, aber sonst, alles beim Alten \ud83d\ude09 <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den letzten drei Jahren wurde ich mit so viel Ungerechtigkeit, Planungsunsicherheit, Armut, Verzweiflung und Willk\u00fcr konfrontiert, wie noch in meinem Leben. Und auch nach drei Jahren wei\u00df ich noch immer nicht, wie ich auf diese Lebensrealit\u00e4ten reagieren soll. Meine Privilegien als wei\u00dfe Frau, geboren in Mitteleuropa, sind mir bewusster denn je. Die Lebenssituation der Menschen in Sierra Leone hat sich versch\u00e4rft in den letzten drei Jahren. Wenn man mit dem monatlichen Mindestlohn nicht mal mehr einen gro\u00dfen Sack Reis bezahlen kann, wo soll das hinf\u00fchren? Und dann die Kush-Krise im Land. Gerade junge M\u00e4nner sind anf\u00e4llig f\u00fcr die Droge. Ich kann es sehen. Und ich wei\u00df nicht, wie Menschen ihr Essen bezahlen. &#8222;Unser t\u00e4glich Brot&#8220; hat hier eine vollkommen andere Bedeutung. Ich kann sehen, wie Mangroven verschwinden, wie die bewaldeten H\u00fcgel nur noch H\u00fcgel sind und karg in den Himmel ragen. Wie die Str\u00e4nde weggewaschen werden durch zu viel sand-mining und die regelm\u00e4\u00dfigen beach-clean-ups den Kern des immensen M\u00fcllproblems und der Plastikverschmutzung nicht einmal tangieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die letzten Wochen hier waren sehr anstrengend. Und es gab den ein oder anderen Morgen, an dem ich in meinem Bett lag und mich fragte, wieso habe ich diesen Vertrag verl\u00e4ngert??? Wieso fliege ich nicht einfach am 7. Mai nach Hause und bin im sch\u00f6nen, ruhigen, gut organisierten, sauberen und k\u00fchlem Deutschland? Wie sehr ich es gerade vermisse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im April hatten wir drei Wochen lang gar keinen Strom, da die Regierung das t\u00fcrkische Stromschiff mal wieder nicht bezahlt hatte, seit zwei Wochen gibt es ab und an Strom. Aber absolut unvorhersehbar, unplanbar und eher 1-2 Stunden am Tag. Kein Strom hei\u00dft ja immer auch Generatorenl\u00e4rm. Und genau dieser Generatorenl\u00e4rm ist es, der mich m\u00fcrbe macht und mich zweifeln l\u00e4sst, ob ich wirklich l\u00e4nger hier sein m\u00f6chte\/kann. Dann diese Luftfeuchtigkeit und der ewige Schwei\u00df. Die Unorganisiertheit in der Arbeit, die mich immer wieder zweifeln l\u00e4sst, was habe ich eigentlich die letzten drei Jahre gemacht? Leben mit dem Frust ist Teil meines Alltags. Diesen Frust zu minimieren war eine Hauptaufgabe in den letzten Jahren. Ich schaffe es immer besser, den Frust nicht aufzukommen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den letzten drei Jahren habe ich endlich begriffen, was ich in der Theorie schon wusste. Ich kann niemandem etwas beibringen, der oder die kein Interesse oder keine Kapazit\u00e4ten hat. Die f\u00fcr mich einfachsten und logischsten Gedankeng\u00e4nge finden bei den Menschen in meiner Umgebung nicht statt. Mir ist bewusster denn je, dass wir durch spielerisches Lernen, Wissen, die Sendung mit der Maus und ganz viel Input, vielen Menschen auf diesem Globus so viel voraushaben, dass diese nicht aufholen k\u00f6nnen. Nicht solange der globale Norden vorgibt, welche Skills wichtig sind, welche Ausbildungsformen Jobs nach sich ziehen, welches Wissen Gewicht hat. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich merke immer wieder, ich lebe hier in einer traumatisierten Gesellschaft, in der Gewalterfahrungen und erlebte Ungerechtigkeit aus der Vergangenheit nie aufgearbeitet und thematisiert wurden und leider meist auch nicht nur der Vergangenheit angeh\u00f6ren, sondern f\u00fcr die meisten Menschen zu ihrem Alltag geh\u00f6ren. Das f\u00e4ngt an, mit der Unsicherheit, ob es Strom gibt oder nicht \u2013 f\u00fcr die Haushalte, die ans Stromnetz angeschlossen sind. Und h\u00f6rt nicht auf mit der Unsicherheit, ob mein Haus, f\u00fcr das ich offizielle Dokumente habe, nicht doch eines Tages ohne Kompensation eingerissen wird. K\u00f6rperliche Gewalt \u2013 egal ob in der Schule, zu Hause oder in Form von Selbstjustiz in der community geh\u00f6ren zum Alltag. Laute Auseinandersetzungen sind Teil der Stra\u00dfenger\u00e4usche.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Hoffnung stirbt zuletzt hei\u00dft es, aber selbst ich habe manchmal das Gef\u00fchl, ich habe die Hoffnung aufgegeben. Und wenn ich keine Hoffnung mehr habe, ist es eigentlich Zeit zu gehen. Wenn ich mich umschaue, ist es manchmal schwierig, die Hoffnung am Leben zu halten. Ich sehe junge und motivierte Menschen, die studieren wollen und ein gutes Leben leben wollen, doch zugleich wissen sie, dass die Ausbildung, die sie im Land bekommen, nicht gut ist und sie ohne Vitamin B keine Arbeit finden werden. Ich sehe unglaublich beeindruckende Natur und zugleich \u00fcberall Abholzung, Plastikflut und Umweltzerst\u00f6rung. Ich sehe communities, die versuchen ihre Rechte zu verstehen und Regierung und internationale Konzerne, die mit Geld alles zunichtemachen und sich nehmen, was sie wollen. Ich h\u00f6re meine Kolleginnen und Kollegen, die unter extremer finanzieller Belastung leiden und gesellschaftlichem Druck. Die irgendwie weitermachen, weil man ja irgendwie weitermachen muss, aber die gar keine Kapazit\u00e4ten haben f\u00fcr planen, vorausschauen und vor allem nicht full-time f\u00fcr die Arbeit. Andere Herausforderungen sind einfach dringlicher. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wieso also bleibe ich \u2013 trotz der Aussichtslosigkeit, trotz der Hitze, des Drecks und der Zweifel an der Sinnhaftigkeit meines Hierseins? Irgendwie hatte ich vor ein paar Wochen das Gef\u00fchl, ich bin hier noch nicht fertig. Und es gibt auch immer wieder Hoffnungsschimmer am Horizont. Ich bin nicht hierhergekommen, um den Wald zu retten (steht nicht in meinem Vertrag \ud83d\ude09). Ich bin hier, um meine Organisation in ihrer Kommunikations- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit und ihrer Advocacyarbeit zu unterst\u00fctzten. Ja, es ist immer noch sehr viel Luft nach oben und ja, ich bin seit fast drei Jahren in der Dauerschleife, aber ich kann doch auf einige Erfolge zur\u00fcckblicken, die mich stolz und gl\u00fccklich machen. Ich sehe Ver\u00e4nderung und Verbesserung, auch wenn sie unendlich viel l\u00e4nger dauert als erwartet. Wenn ich mir klar mache, dass ich in einem der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt bin, r\u00fcckt mich das immer wieder etwas zurecht. Wie kann ich Vergleiche anstellen zwischen Deutschland und Sierra Leone mit diesem vollst\u00e4ndig unterschiedlichen historischen Erbe? Seitdem ich hier bin, erlebe ich immer wieder, welche extremen negativen Folgen Sklavenhandel, Kolonialzeit, neokoloniales Denken in der Entwicklungspolitik und protektionistische Wirtschaftsabkommen bis heute auf L\u00e4nder wie Sierra Leone haben. <br>Und dann bin ich hier, als Teil dieser globalen Strukturen und muss mich konstant selbst hinterfragen, verst\u00e4rke ich Abh\u00e4ngigkeiten und Ungleichgewichte und bel\u00fcge ich mich selbst, wenn ich mir sage, ich mache das gut und bewirke nachhaltig Sinnvolles f\u00fcr Mensch und Natur? <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immer sieht man hier beide Seiten der Medaille zugleich, die Hoffnungslosigkeit und die Energie der Jugend, die Traumstr\u00e4nde und die Plastikflut, das L\u00e4cheln der Menschen und ihre extreme Verletzlichkeit, meine T\u00e4tigkeit in den globalen Ungleichgewichtsstrukturen und all das Positive, das ich bewirke. Sierra Leone strengt mich oft an. Aber es lehrt mich auch unendlich viel und \u00f6ffnet meinen Blick weit \u00fcber meinen Tellerrand hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und dann gibt es diese unz\u00e4hligen Begegnungen mit tollen Menschen. Menschen, die Ideen und Visionen haben. Menschen, die sich all den Schwierigkeiten zum Trotz behaupten und ihren Traum leben wollen. Es gibt junge Filmschaffende, die kreativ und authentisch die Lebensrealit\u00e4t der Jugend abbilden und gesellschaftliche Schieflagen anprangeren, es gibt Schulkinder, die in ihren Nachbarschaften \u00fcber M\u00fcll und Umweltschutz aufkl\u00e4ren, Lehrkr\u00e4fte, die obwohl sie nicht bezahlt werden, ihrer Berufung nachgehen, weil sie wissen, dass Bildung das wertvollste ist, was sie den n\u00e4chsten Generationen mitgeben k\u00f6nnen. Es gibt M\u00fctter, die selbst nie Lesen und Schreiben gelernt haben, aber alles daf\u00fcr tun, dass ihre Kinder in die Schule gehen k\u00f6nnen, egal wie viel Kraft, Energie, Opfer es bedeutet. Es gibt wundersch\u00f6ne entspannte Sonntagnachmittage im Freundeskreis am wei\u00dfen Sandstrand oder inmitten der Mangroven. Es gibt Auszeiten mit nichts als dem Rauschen der Wellen oder Ger\u00e4usche der V\u00f6gel im Ohr. Es gibt ausgelassene, durchtanzte N\u00e4chte, witzige Runden beim Abendessen und bereichernde Gespr\u00e4che. Ich genie\u00dfe die Poetry-Slams und open-mic-Abende, bei denen junge Menschen ihre Gef\u00fchle, Zweifel, Hoffnungen kraftvoll und manchmal zart in Worten ausdr\u00fccken. Ich freue mich jetzt schon auf meine n\u00e4chsten zwei Reisen up-country in die D\u00f6rfer, die Begegnungen mit den Menschen dort, die Energie meines Teams bei der Arbeit und die wunderbare Natur. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier ist so viel Energie und so viel Wille zum Leben und zugleich so viele Hindernisse auf dem Weg der einzelnen und der Gesellschaft. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einerseits ist es leicht, die Hoffnung hier zu verlieren, denn Hoffnung zu haben, kann sehr kraftaufwendig sein. Zugleich ist Hoffnung, das einzige was vielen bleibt. Die Hoffnung, dass morgen besser ist als heute. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn ich mich hier mit K\u00fcnstlerinnen unterhalte und mir die Kinder in meinem Umfeld hier anschaue, dann habe ich immensen Respekt, vor dem was sie schaffen. Kinder hier haben keine Buntstifte, kein wei\u00dfes Papier auf dem sie kritzeln, keine lustigen Malb\u00fccher, keinen Kunstunterricht in der Schule. Wer in dieser Umgebung schaffende K\u00fcnstlerin wird, hat wahre Leidenschaft, einen starken Willen und Durchhalteverm\u00f6gen. Die Menschen hier, sind wie die Pflanzen in der Wohnung meines einen Freundes: sie wollen leben und sie geben nicht auf. Der kleinste Tropfen Wasser gen\u00fcgt ihnen, um den Lebenswillen zu erhalten und genug Energie aufzubringen, zum Weitermachen. Aber es reicht nie aus, um zur vollen Bl\u00fcte und zur vollen Gr\u00f6\u00dfe heranzuwachsen, die m\u00f6glich w\u00e4re, w\u00e4ren die Umst\u00e4nde andere.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eigentlich dachte ich, ich gebe heute einen kleinen R\u00fcckblick \u00fcber die letzten drei Jahre. Doch nun hat es sich ganz anders entwickelt und auch f\u00fcr mich \u00fcberraschend ernst im Ton. Die letzten Jahre waren gepr\u00e4gt von vielen Aufs und Abs, von Erfolgen und R\u00fcckschl\u00e4gen, von unglaublich vielen Gl\u00fccksmomenten und viel Frust. Ganz offensichtlich das ganz normale Leben eben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In drei Jahren hat sich viel ver\u00e4ndert. In Sierra Leone, in Deutschland, in mir. Wie sehr ich mich ver\u00e4ndert habe, k\u00f6nnt ihr wahrscheinlich besser sagen. Ich merke, ich bin gereift, ich kenne mich selbst besser, ich bin st\u00e4rker geworden und kann mehr Schw\u00e4che zulassen, ich kenne meine Grenzen besser und k\u00fcmmere mich besser um mich, ich bin mir meiner selbst und meiner Umwelt bewusster. Ob das alles mit dem Alter kommt oder mit dem Ausland \u2013 wer wei\u00df das schon\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie sich alles weiterentwickeln wird, in der Zukunft, das bleibt das Spannende. Ich gehe voller Neugierde, aber um einiges Wissen reicher in meine zweite Vertragslaufzeit. Einige Fehler, die ich am Anfang hier begangen habe, wiederhole ich nicht mehr. Viel des Frustes und des \u00c4rgers lasse ich zur\u00fcck und starte mit positivem Blick und mehr innerer Gelassenheit in die Zukunft. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich freue mich sehr, \u00fcber alle, die mich in den ersten drei Jahren bei meinen Entdeckungen, in meinem Alltag, mit meinen Herausforderungen, Freuden und unglaublichen Erlebnissen begleitet haben und freue mich auf das, was kommen mag. Denn nach wie vor steht mein Motto, mit dem ich ausgereist bin: <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00f6gen deine Entscheidungen deine Hoffnungen reflektieren, nicht deine \u00c4ngste \ud83d\ude0a<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Sinne \u2013 voller Hoffnung auf in die Zukunft!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute vor drei Jahren bin ich das erste Mal in Sierra Leone gelandet. Eben habe ich mir meinen Beitrag von vor drei Jahren angeschaut. Damals bin ich voller Neugierde und etwas Angst im Gep\u00e4ck gelandet. 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